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27.7.2007: Freiburger Studierendenvertretung erklärt sich solidarisch mit Hamburger Boykottierenden

Der Unabhängige Allgemeine Studierendenausschuß (u-asta), die Studierendenvertretung an der Universität Freiburg, erklärt sich solidarisch mit den Boykotteurinnen und Boykotteuren an der HfBK Hamburg. „Das Beispiel der HfBK zeigt, daß ein Boykott schaffbar ist. Wenn Wissenschaftssenator Dräger es nun wirklich auf sich nehmen will, durch Exmatrikulation nicht nur einer Hochschule den Garaus zu machen, sondern auch knapp 300 junge Menschen in die Perspektivlosigkeit zu schicken, dann hat er das beste Beispiel dafür geliefert, daß das Interesse einzelner, insbesondere das seines für die Finanzen zuständigen Senatskollegen Freytag, über das Gemeinwohl geht“, kommentiert Hermann J. Schmeh, Vorstand des u-asta, die Situation. „Studiengebühren sollen nur den Rückzug des Staats aus der Bildungsfinanzierung verschleiern und so den Etat auf Kosten der sozial Schwachen sanieren.“

Die Studierenden der Freiburger Universität sehen sich selbst gerade mit dem Eintritt ihrer schlimmsten Befürchtungen konfrontiert: Mehrere Millionen Euro Studiengebühren fallen der Kürzung in Landes- und Universitätshaushalt zum Opfer. Zudem flüchten sich etwa 7% der Immatrikulierten in Exmatrikulation oder Beurlaubung, um der Mehrbelastung zu entgehen. „Studiengebühren sind ungerecht, egal wo sie erhoben werden. Der Boykott ist ein legitimes Mittel, sich dagegen zu wehren. Wir wünschen den Hamburgern viel Mut und Kraft, um gegen die Partikularinteressen von Dräger und Freytag zu bestehen“, so Schmeh abschließend.


Für Rückfragen und O-Töne steht Ihnen Hermann J. Schmeh gerne zur Verfügung:

u-asta Uni Freiburg
Tel. 0761 203-2033
vorstand@u-asta.de

erstellt von Hermann J. Schmeh zuletzt verändert: 27.07.2007 18:31
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