Genderreferat
- Treffen: Mittwoch, 17.30 Uhr
- Treffpunkt: Studierendenhaus, Belfortstraße 24, Beratungsraum (1. OG)
- Kontakt: gender#u-asta.uni-freiburg.de
- ReferentIn: gerade leider niemand, das Referat arbeitet trotzdem!
Programm für das WiSe 09/10
Einiges steht schon drauf, das soll aber nicht alles sein:
- "Gender Brunch" am 20.11. ab 12 Uhr im Studierendenhaus mit Einführung zu Gender und allem, was dazu gehört
- Filmreihe beim aka-filmclub zum Thema "Das Private ist politisch", zusammen mit dem schwulesbi-Referat (für den direkten Link zur Reihe: hier klicken)
- Elterncafé für Studierende mit Kind am 3.12.2009 (der Familienservice der Universität stellt sich vor)
- Mithilfe beim queeren Kongress "con-/temporary FRyborg - queerverweise aus der peripherie"
Also, es steht schon ein gutes Grundgerüst, aber es gibt noch viele Gestaltungsmöglichkeiten! Komm doch einfach vorbei und mach mit.
Stichwort Gleichstellung:
Gleichstellung ist an sich ein ziemlich weitläufiger Begriff und bedeutet damit ganz grundsätzlich jegliche Ungleichheiten, Diskriminierungen und Rassismen zu bekämpfen und stattdessen Chancengleichheit und allgemeine Gleichberechtigung auf allen Ebenen einzuführen.
Wie die Realität es zeigt ist einer der wichtigsten Aspekte davon Sexismen und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu beseitigen. Knapp über 90 % der Professor/innen sind männlich, Frauen stehen meist unter einer Doppelbelastung durch Beruf und Haushalt, leisten viel häufiger unentgeltliche Praktika als Männer und sind in vielen Fällen sexualisierter Gewalt und Belästigung ausgesetzt. Es müssen daher in diesem Bereich positive Veränderungen bewirkt werden und der Feminismus in allen Lebensbereichen zum Tragen kommen, damit Frauen gleiche Chance zukommen, sie ohne Angst leben können, ihre Sexualität frei ausleben und eine noch stärkere Rolle in der Gesellschaft haben können. Um dies zu erreichen ist es wichtig, dass Frauen sich weltweit solidarisieren und gemeinsam für Veränderungen kämpfen.
Neben geschlechterspezifischen Aspekten geht es zugleich darum Rassismus und Ausländerfeindlichkeit zu bekämpfen, damit eine internationale Gesellschaft entsteht, in der alle Nationen leben können ohne als "gesellschaftliches Problem" betitelt zu werden und beruflichen und sozialen Nachteilen ausgesetzt zu sein.
Außerdem erstreckt sich Gleichstellung auf die Gleichstellung von Hetero- und Homosexuellen und eine Verbesserung des barrierefreien Lebens.
Links
Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten (2005)
Arbeitsmarktchancen für Frauen
Diskriminierung von Frauen in den Struktur- und Naturwissenschaften
Der angebliche Kampf der Kulturen
Falsche Toleranz
Das dritte Geschlecht
Sexismus in der medizinischen Versorgung
Warum ein Kopftuchverbot sich lohnt
Gleichstellungsbeauftagte der Uni Freiburg i. Br.
EMMA - das politische Magazin von Frauen
Frauendachverband in Deutschland
Das haben wir in früheren Semestern gemacht
Programm für das WiSe 08/09
Folgendes haben wir uns für das laufende Semester vorgenommen
- Gleichstellungsfrühstück am 4.12. von 10-13 Uhr im Studierendenhaus
- Frauencafés veranstalten/institutionalisieren, evt Frauenraum wiedereröffnen
- Arbeit der Fakultätsgleichstellungsbeauftragten unter die Lupe nehmen
- Studieren mit Kind (Wo sind ungelöste Probleme, was können wir tun?)
- Theorie Gender and Diversity/Gender Mainstreaming
- Plakatkampagne zur Wahl der neuen Universitätsgleichstellungsbeauftragten
- Wir wollen einen Gender Studies-Master!
- Vernetzung mit anderen "Gleichstellungsgruppen"
Informationen aus dem Sose 08
Das haben wir im letzten Semester gemacht.
u-bote-Schwerpunktheft zu Frauen an den Unis
Hier findet ihr das Heft, zu dem wir beigetragen haben und in dem sich unter anderem ein Bericht von der Podiumsdiskussion findet.
"Endstation Gläserne Decke? Wege von Frauen in der Wissenschaft"
Am Dienstag, 17.6., um 20 Uhr ct im HS 1015, veranstaltet das Gleichstellungsreferat diese hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Diskutieren werden:
- Frau Prof. Cheauré (Dekanin der Philologischen Fakultät)
- Frau Dr. Kaiser (mom. einzige Habilitandin der Rechtswissenschaft)
- Frau Prof. Niemeyer (Prorektorin für Medizin und Forschung)
- Frau Prof. Schinzel (Gleichstellungsbüro, Professorin für Informatik)
Wie kommt es, dass immer noch unterdurchschnittlich wenige Frauen promovieren, geschweige denn habilitieren? Gibt es Ratschläge, die Frauen, die es „dennoch“ geschafft haben, Studentinnen geben können? Welche Rolle spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tatsächlich?
Diese und mehr Fragen wollen wir mit euch diskutieren. Wir würden uns freuen, wenn nicht nur die Frauen sich rege beteiligen würden.

