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03.06.2013 Senat der Uni Freiburg verschläft Zeichen der Zeit

Die studentischen Senator*innen sind enttäuscht über die Entscheidung des Senats nicht aus dem umstrittenen und methodisch äußerst schlechten Hochschulranking der CHE gGmbH auszusteigen.

In der Senatssitzung am Mittwoch den 29. Mai wurde über den studentischen Antrag zum Ausstieg aus dem CHE-Hochschulranking abgestimmt, der im Januar 2013 eingebracht und seitdem in allen elf Fakultätsräten der Uni Freiburg diskutiert wurde. Die Studierenden hatten auf der studentischen Vollversammlung im November 2012 ihre langjährige Forderung zum Ausstieg aus dem CHE-Ranking erneuert und die studentischen Senator*innen dazu beauftragt, den Ausstieg aus dem CHE-Ranking im Senat zu beantragen. Das Rektorat sorgte für ein Novum in der Entscheidungsfindung des Senats, indem es vorschlug, vor einer Abstimmung im Senat das Votum aller Fakultäten der Uni Freiburg abzuwarten. Die Studierenden begrüßten dieses Vorgehen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich bei den Diskussionen in den Fakultäten stets die Studierenden klar für einen Ausstieg aus dem CHE-Ranking aussprachen. „Das Ranking ist speziell als Wegweiser für Studienanfängerinnen und -anfänger gedacht, eine Forderung zum Ausstieg, die von den Studierenden selbst kommt, muss also sehr ernst genommen werden.”, findet Judith Hantel, studentische Senatorin. Auch das Votum der Fakultäten ist eindeutig: sechs Fakultäten begrüßen den Ausstieg, vier stimmten dagegen und eine Fakultät verblieb unentschieden. Umso enttäuschter sind die Studierenden, dass im Senat dem Antrag der Studierenden nicht zugestimmt wurde, die in in diesem ein klares Zeichen der Universität an die CHE gGmbH forderten: Den Ausstieg der gesamten Universität aus dem Ranking.

Gründe für den Ausstieg gibt es genug. Es sind gravierende methodische und empirische Mängel, sowie die geringe Fallzahl und das undurchsichtige Auswahlverfahren der Befragten zu nennen. Außerdem ist die Darstellung der Ergebnisse in einer Ampelsymbolik von grün, gelb und blau für eine derart wichtige Thematik viel zu undifferenziert. Auch die Vormachtstellung des CHE-Rankings kann zu gravierenden wissenschaftspolitischen Entwicklungen führen. Beispielsweise besteht die Gefahr, dass im Sinne der self-fulfilling-prophecy eine Hochschule durch schlechte Bewertungen finanziell weniger berücksichtigt wird und sich die Probleme damit nur weiter verschärfen.

Verschiedene Fachverbände, wie die Deutsche Gesellschaft für Soziologie, der Verband der Historkerinnen und Historiker in Deutschland, die Gesellschaft Deutscher Chemiker, die Gesellschaft für Erziehungswissenschaften und viele Studierendenverbände empfehlen ebenfalls den Ausstieg aus dem wissenschaftlich mangelhaften Ranking. Auch Spitzenuniversitäten, unter anderem Hamburg, Köln und Leipizig, sind diesen Schritt bereits gegangen.

Doch statt der Empfehlung der Studierenden der Uni Freiburg und zahlreicher renommierter wissenschaftlicher Institute zu folgen, legte das Rektorat fünf Minuten vor der Sitzung den Studierendenvertreter*innen einen abgeänderten und stark abgeschwächte Beschlussvorschlag vor. „Es ist bedauerlich, dass nach diesem zunächst vorbildhaften Prozess mit Einbindung aller Fakultäten nun wieder solch unkooperative Verfahrensweisen durchgeführt wurden”, beschwert sich die studentische Senatorin Rebekka Blum.

Im nun gefassten Beschluss legte der Senat lediglich fest, dass sich das Rektorat in Zukunft auf politischem Wege für eine Verbesserung des CHE-Rankings einsetzen wird. Die erreichten Ergebnisse sollen nach Ablauf eines Jahres nochmals diskutiert werden. „Es ist schade, dass die Uni die Zeichen der Zeit verschläft und mit dieser unklaren Beschlusslage das Problem weiter vertagt. Nur ein Ausstieg wäre ein klares Bekenntnis zu guter wissenschaftlicher Methodik gewesen, die dem Anspruch der Uni Freiburg gerecht wird”, findet Florentine Schoog, ebenfalls studenstisches Mitglied im Senat. „Wir fordern nun die Fakultäten auf, sich mutig für einen Ausstieg zu entscheiden und somit das CHE zum Umdenken zu bewegen”, ergänzt das studentische Senatsmitglied Hannes Hein.

Für Rückfragen und O-Töne stehen Ihnen Rebekka Blum, Hannes Hein und Anna Tenberg telefonisch unter 0761/203-2033 oder per eMail unter vorstand@u-asta.de gerne zur Verfügung.

Anhänge des Artikels
pm che-nicht-ausstieg.pdf pm che-nicht-ausstieg.pdf
(pm che-nicht-ausstieg.pdf - 89.68 Kb)

erstellt von vorstand zuletzt verändert: 20.06.2013 12:09
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