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Artikelaktionen

13.02.2009: Kampf gegen Studiengebühren geht weiter

Boykott an Uni Freiburg beendet – Über 1300 Studierende verweigern die Zahlung – Nächstes Semester weitere Aktionen.

Genau 1307 Studierende verweigerten bis 22 Uhr am heutigen Freitag die Zahlung der Studiengebühren an der Universität Freiburg. Die selbst gesetzte Mindestbeteiligung für diesen Tag von 2300 Personen wurde damit nicht erreicht. Die auf das Treuhandkonto eingegangenen Überweisungen werden daher an die Universitätskasse weitergeleitet, so dass alle Beteiligten ordnungsgemäß und rechtzeitig zurückgemeldet sind.

 

Weshalb nicht genug Studierende den Schritt von der Ablehnung der Gebühren zu einem tatsächlichen Boykott derselben unternommen haben, lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. „Der gewichtigste Grund ist, dass durch die neuen Befreiungsregelungen bis zu 3600 weitere Studierende an der Universität Freiburg von Studiengebühren befreit sind.“, meint u-asta-Vorstand Albrecht Vorster. „Bei zuvor ca. 14000 zahlungspflichtigen erhöht das die selbstgesetzte Hürde der Mindestbeteiligung im Verhältnis deutlich.“

Die sogenannte „Geschwisterregelung“ ist Teil der letzten Novelle des Landeshochschulgebührengesetzes und bewirkt im Sinne von familienfreundlicher Politik, dass von mehreren Geschwistern höchstens zwei Studiengebühren zahlen müssen. Mit dieser Regelung wurde unter anderem auch versucht scharfer juristischer Kritik die Spitzen zu nehmen. Allein soziale Kriterien zur Studiengebührenbefreiung sind deshalb noch lange nicht in Sicht. „Wer aus gutem Grund vollständig auf BaföG angewiesen ist, muss genauso viel Studiengebühren zahlen, wie derjenige, der das Geld auf der hohen Kante hat“ kommentiert Jannis Seyfried, ebenfalls u-asta-Vorstand. „Ein verzinster Kredit – die momentane Antwort auf dieses Problem – vermag nicht einmal die Symptome zu bekämpfen, denn mit der finanziellen Zusatzbelastung bleibt auch die abschreckende Wirkung.“

 

Die Boykotte an den Freiburger Hochschulen sind ein Teil der gebührenFRei-Kampagne und rückblickend kann man sagen, sie waren es, die den Anstoß für die ganze Sache gaben. Aber was sich daraus entwickelt hat, ist eine kritische Masse, die in der Öffentlichkeit für das Thema Studiengebühren sensibilisieren möchte und für die ein Boykott-Aufruf nur eines von vielen Mitteln ist, eine öffentliche Diskussion anzuregen und geradezu zu erzwingen. „Wir haben etwas zu sagen und wir sind dabei Mittel und Wege zu finden um gehört zu werden.“, so eine Studentin der Uni Freiburg.

 

Dass die Mindestbeteiligung für den Boykott an der Uni nicht erreicht wurde, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass im Januar eine der größten Demonstrationen gegen Bildungsblockaden in den letzten Jahren stattfand und dass auf unterschiedlichsten Foren – bei Podiumsdiskussionen und Vorträgen, bei Straßentheater-Aufführungen, im Internet und von Mund zu Mund – das Thema Studiengebühren kritisch beleuchtet wurde.

Dabei sind die Planungen für nächstes Semester schon im vollen Gange. „Bei einem Campus-Camp könnten sich Studierende und andere Interessierte mit Workshops, Diskussionsrunden und Vorträgen in die Thematik einfühlen und spätestens in der bundesweiten Aktionswoche „Bildungsstreik 2009“ im Juni geht es wieder für mehr Bildungsgerechtigkeit auf die Straße.“ malt Hermann Winterholler die nähere Zukunft der gebührenFRei-Kampagne aus.

 

Für Rückfragen und O-Töne stehen Ihnen Albrecht Vorster und Jannis Seyfried telefonisch unter 0761/203-2033 oder aber per Email unter vorstand#u-asta.de gerne zur Verfügung.


erstellt von Jannis Seyfried zuletzt verändert: 14.02.2009 03:01
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