Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Mitmachen u-asta-Referate Ideologiekritik Termine Konsum im Kapitalismus
Navigation
carpe diem
Information
» u-asta-service
   Mo-Fr 11-14
  (Semesterferien:
   Di+Mi 12-15)
Beratungen
» BAföG-Beratung
   Do 12-14
   (anmeldefrei)
» Gebühren-Beratung
   Fr 10-12
   (anmeldefrei)
» HIB Job-Beratung
   nicht mehr im u-asta
» Psychologische
   Beratung

   nach Vereinbarung
» Rechts-Beratung
   Mi 14-16
   » Anmeldung
Sitzungen
» FSK (Fachschaften-
   konferenz)

   dienstags, 18 Uhr
» u-asta-konf
   freitags, 11 Uhr
Referate
» Finanzen (Details
   zu Finanzanträgen)

   nach Vereinbarung
» FSK (Fachschaften-
   konferenz)

   nach Vereinbarung
» Lehramt
   montags, 12 Uhr
» Presse
   donnerstags, 12 Uhr
» schwulesbi
   montags, 20 Uhr in
   der Rosa Hilfe
» SoH (Studieren
   ohne Hürden)

   1. + 3. Donnerstag in
   jedem Monat, 15 Uhr
Arbeitskreise
» EDV
   freitags, 11 Uhr
» AK VS (Verfasste
   Studierendenschaft)

   jede zweite Woche,
   siehe Ankündigung
Sonstiges
» Fahrradwerkstatt
   mittwochs, 18 Uhr
 
Artikelaktionen

Konsum im Kapitalismus


erstellt von ideologiekritik zuletzt verändert: 26.11.2007 14:09

Absurd: Der Konsum ist für die Wirtschaft da, anstatt umgekehrt.

Was Referats-AK-Treffen
Wann 05.12.2007
von 20:00 bis 22:00
Wo Jos-Fritz-Café, Wilhelmstr. 15/1
Termin zu Ihrem Kalender hinzufügen vCal
iCal

Im Alltag der modernen Gesellschaft hat man sich an Perversionen gewöhnt, die eigentlich leicht zu durchschauen wären. Niemand findet etwas dabei, wenn Experten sich um den Zustand der deutschen Wirtschaft sorgen, weil “trotz guter Exportkonjunktur der private Konsum einfach nicht anspringt“. Man bekommt in solchen Statements nicht nur mitgeteilt, dass die Erfolge unserer Wirtschaft nichts damit zu tun haben müssen, dass die Menschen besser leben. In der geäußerten Sorge, der schöne Konjunkturaufschwung könnte schon bald wieder abflauen, wenn der Konsum nicht endlich anspringt, wird man auch noch darüber aufgeklärt, dass in dieser Wirtschaft der Konsum für die Wirtschaft da ist und nicht die Wirtschaft für den Konsum. Das Verhältnis von Zweck und Mittel, wie es sich vernünftigerweise gehört, steht auf dem Kopf.

Aus Fürsorge für die Dauerhaftigkeit des kapitalistischen Wachstums haben sich Anfang des Jahres Politiker sogar dazu verstiegen, “Mut zu höheren Löhnen” anzuraten. Denn “Höhere Löhne sind jetzt gut für die Binnennachfrage und stärken die Konjunktur“. Das Einkommen der breiten Masse, die die Arbeit macht, darf tatsächlich steigen, wenn, aber auch nur wenn das dem Gewinnwachstum nützt. Man stelle sich vor! Inzwischen ist Herbst und den Politikern sind die Lohnforderungen längst wieder viel zu hoch. Mindestlöhne für Billigjobber und 2.500 € im Monat für Lokführer würden die Konjunktur kaputt machen; solche Maßlosigkeit kann sich Deutschland nicht leisten. Der Arbeitslohn ist halt doch zuerst Kostenfaktor, der den Profit belastet, ehe er Kaufkraft ist, die jedes kapitalistische Unternehmen gerne ausnutzt.

Von wegen also, wir lebten in einer “Konsumgesellschaft“. Wenn es so wäre, müsste nicht um jeden Euro Lohn gekämpft werden.

Manche Leute meinen die Diagnose “Konsumgesellschaft” aber sogar kritisch, finden, dass es den Menschen materiell viel zu gut geht und dass die Befriedigung ihrer Bedürfnisse sie an ein System kettet, das wir gar nicht so unvernünftig finden würden, wenn es denn leisten würde, was ihm da als ein Übel nachgesagt wird.

Der Referent wird in seinem Vortrag eine Kritik der Konsumkritik anbieten, sowie Aufklärung über die perverse Rolle, die der Konsum in einer Wirtschaft tatsächlich spielt, in der es um das Wachstum des Kapitals geht.

Vortrag und Diskussion
im jos fritz café, Wilhelmstraße 15/1
am Mittwoch, 5. Dezember 2007, 20 Uhr
Referent: Dr. Decker, Mitautor des Buches “Das Proletariat

« Februar 2012 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
12 3 45
6789101112
1314151617 1819
20212223242526
272829
Termine
u-bote
die aktuelle Ausgabe:
19.30 Uhr - Regelung
 

Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: