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Rede vor der FDP-Zentrale

Humankapital und Karriere

Eine Agenda für den Standort Freiburg

Sehr geehrte Kommilitonen und Freidemokraten, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Filbinger,

Horst Köhler, ein Mann mit Visionen, hat gesagt: Ich lieber unser Land. Wir sagen: Wir lieben Horst und wir lieben auch Deutschland. Deutschland ist ein schönes Land, weil man frei ist in Deutschland. Frei, aufzusteigen. Frei, sich selbst zu verwirklichen. Frei, auch zur Elite zu gehören!

Deutschland ist so schön, weil man sich nicht schämen muss. Man muss sich nicht schämen, wenn man genug hat. Man muss sich nicht schämen, wenn man fleißig ist und dann auch Erfolg hat. Dann kann man sich was leisten. Kaviar schmeckt gut und hat viel Eiweiß. Schampus prickelt auf der Zunge, ist auch lecker mit Erdbeeren.

Doch es gibt einige, die haben das immer noch nicht kapiert! Die wollen Deutschland sabotieren! Es kann nicht angehen, wenn die Moralistenmafia aus Alt-68ern und Umweltschützer Tag für Tag Rapsöl in den Wachstumsmotor Deutschland kippt. Stichwort: China. Wir reden und reden und reden – das dicke Geschäft machen in der Zeit die Anderen.

Letztes Jahr wollten die Josef Ackermann verklagen, einen ehrlichen deutschen Mann, einen der tüchtigsten Deutschen. Warum? Weil er sich bereichern wollte. Entschuldigung? Wo kommen wir denn hin, wenn sich keiner mehr bereichern soll. Dann sind wir bald alle arm. Rote Laterne sach ich da nur. Schlusslicht in Europa sind wir heute. Kein Wunder, dass es mit Deutschland den Bach runter geht, wenn wir die fähigsten Männer der Wirtschaft ins Gefängnis stecken wollen. Ich kann nur sagen: Fähige Männer braucht das Land! Und was braucht man, um fähige Männer zu schaffen?

Denkfabriken! Kaderschmieden für Eliten! Für die ganzen besten auf der Welt! Für alle die Studenten, die ernstere Sachen im Kopf haben als so... Streik und, und ... Politik! Logisch, dass unsere junge Führungskräfte lieber nach Harvard und Stanford gehen, wenn unser Campus von Arbeiterkindern wimmelt, von langhaarigen Clowns und schmutzigen Chaoten, denen man erstmal erklären muss wie man beim Meeting Messer und Gabel hält. Die Hochschule ist kein Platz für Leute, die nicht wissen was Shareholder-Value bedeutet. Kein Platz für Träumer. Und vor allem kein Platz für Romanisten!

Liebe Freunde, der internationale Uni-Wettbewerb ist kein Zuckerschlecken, sondern bedingungslos und brutal. Die Torte ist kleiner geworden, Deutschland muss um seinen Platz an der Sonne kämpfen! So wie damals!

Da kann ich nur sagen: Gut, dass es noch Richter gibt, in Deutschland. Gut das auch wir Freidemokraten noch unsere Leute in Karlsruhe sitzen haben!

Jetzt ist endlich der Weg offen für eine effiziente, leistungsfähige – eine liberale Uni! Weg mit der verkrusteten Behörde, hin zum High-Speed-Unternehmen der Zukunft! Eine Uni, die nur noch den Gesetzen des Marktes unterworfen ist! Und sonst nichts! Das ist Liberalisierung nach unserem Geschmack! Wer mit Harvard und Yale konkurrieren will, der braucht vor allem Eins: Unternehmergeist! Aufsichtsrat, Elite-Uni, Studiengebühren: Ein Schritt in die richtige Richtung. Wir Freidemokraten gehen weiter. Humankapital und Karriere – unsere Agenda für den Standort Uni Freiburg. Wöfür steht diese Agenda? Ich sag es in aller Deutlichkeit: Unsere Uni soll sein wie ein Porsche: Schnell, gnadenlos und mit verchromten Felgen. Einfach geil. Stichwort: Mensa Rempartstraße. Hätte dieser Mann Appetit auf Linsentopf und Bockwurst? Ja! Aber besser ist noch: Kaviar statt Klößchen, sonst gehen die ganzen Inder nach China.

Der Standort Freiburg ist kein Tacca-Tucca Land. Das hier ist die Wirklichkeit – und das Kapital ist ein scheues Reh. Die Hochschule wieder attraktiv machen für unsere Wirtschaft. Stichwort: Marketing/Sponsoring. Badenova-Stadion, der Sport macht es uns vor hier in Freiburg: Wer ist eigentlich Albert-Ludwig? Warum nicht Axel-Springer Universität Freiburg? Neue Märkte erschliessen: Das ist unser Weg nach Harvard, Stanford und Yale.

Olé olé olé, freie Märkte, FDP!


erstellt von ak-aktion zuletzt verändert: 25.04.2005 11:03
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